Martina Schoder
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11.12.2017

05.06.-20.06.2010

Eröffnung: Samstag 05. Juni 2010,  18 Uhr
Ausstelllungsdauer: Sonntag 06. Juni 2010 bis Sonntag 20. Juni 2010
Öffnungszeiten: jeweils samstags und sonntags von 15-18 Uhr
Hanauer Kulturverein in der Remise, Schloss Philippsruhe, Hanau

einladung_kettenrasseln_schoder.pdf einladung_kettenrasseln_schoder.pdf

Pressestimmen
klingende_ketten_ha_07062010.pdf klingende_ketten_ha_07062010.pdf (155.69 KB)

In ihrem Urteil über die Skulpturen von Martina Schoder befand die Preisjury des Artlantis Kunstpreises im Kunstverein Bad Homburg 2007:
„Die Arbeiten zeigen ein sprödes Geschmeide, das im Gebrauch, im Vorgang des Begreifens Leben gewinnt und dessen Berührung vielfältig an sinnliche Lust gemahnt."
Auf der Suche nach Begriffen und Kategorien zur präzisen Beschreibung unserer Wahrnehmungen und vor allem zum Begreifen und Verstehen der prämierten Arbeiten, fiel ein Satz von entwaffnender Einfachheit und auch leisem Witz, der sinngemäß lautete: „Jeder sollte eigentlich solche Objekte bei sich zu Hause haben, um diese täglich zu begreifen und zu erleben."

Esther Walldorf, Kunsthistorikerin M.A., Bad Nauheim, schrieb in der Laudatio:
Die aus Ketten zusammengefügten Skulpturen bestehen aus zahllosen, in sich stabilen Ringen aus Ton, die sich zu beweglichen, ja labilen Kettenskulpturen verbinden. Die Möglichkeit zur Veränderung und des Gebrauchs tragen diese Skulpturen in sich: Erst durch die Hängung oder Platzierung erhalten sie eine räumliche Gestalt, die durch Eingriffe immer wieder neu geordnet und definiert werden kann. Durch diese Wandlungsmöglichkeiten können diese Skulpturen in Bezug zu ihrer Umgebung gesetzt werden. Über das Sehen hinaus ergeben sich weitere Arten der Annäherungen: In dem Betasten, in der Berührung der Skulpturen, ihrer Formen und Oberflächen, gewinnen diese eine haptische Präsenz. Berührt, ja greift man zum Beispiel in die an die Wand gehängten Kettenskulpturen hinein, so entwickeln sich die einzelnen, spröde anmutenden Ringe im Verbund zu einem Objekt von unerwarteter Geschmeidigkeit. Finger und Hände werden von dem Kettenkörper wiederum berührt, es entsteht ein Dialog. Begleitet wird dieses Begreifen der Skulptur von einer akustischen Wahrnehmung: ein leises Klirren wird hörbar, wenn sich die einzelnen Ringe verschieben und berühren und erinnern an die Härte und gleichzeitig große Zerbrechlichkeit des Tons, aus dem diese Skulpturen geschaffen sind.


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KETTENRASSELN - Martina Schoder - neue Plastiken und Objekte

Remisengalerie Schloss Philippsruhe Hanau

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